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Zwei Jubiläumsalben für den Landdrost Robert Balck
Fotografie zur Landwirtschaft in der Region Güstrow und in Mecklenburg um 1900

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Henry Witt, Sabine Witt, Susanne Dotzer
Werner Rothmaler 1908–1962
Biografie eines ungewöhnlichen Botanikers
Mit einem Vorwort von Michael Succow

Werner Rothmaler war von 1953 bis 1962 Leiter des Instituts für Agrarbiologie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Vor allem ist er durch die nach ihm benannte »Exkursionsflora« bekannt und wird als »der prominenteste ostdeutsche Pflanzensystematiker und Florist der Jahre vor dem Mauerbau« bezeichnet.

Rothmalers Interesse galt von Kindheit an der Botanik. Er verließ das Gymnasium ohne Abitur und schloss eine Ausbildung als Gärtner ab. Der Wunsch zu studieren, blieb immer erhalten. Ab 1930 plante er eine Exkursionsreise nach Spanien, die für seine weitere Karriere von großer Bedeutung war. So forschte und arbeitete er von 1933 bis 1940 unter teils schweren Bedingungen auf der Iberischen Halbinsel.

Dieser Band gibt Einblicke in den wissenschaftlichen Schriftwechsel von Werner Rothmaler mit anderen führenden und internationalen Botanikern. Darüber hinaus wird die enge Freundschaft zur Familie Feininger beschrieben, die prägend und für Werner Rothmaler zeitlebens zentraler Ausgangspunkt seines Tuns war.

Mehrere Publikationen haben sich nach seinem Tod mit seiner Lebensgeschichte beschäftigt und finden in dieser Biografie Berücksichtigung. Archivakten, Einträge in Taschenkalendern und Reisepässen richten einen anderen Blick auf die iberischen Jahre und deren Vorbereitung als den, der bisher in der Literatur bekannt ist.

14,8 x 21 cm, 220 Seiten s/w mit zahlreichen Abbildungen
ISBN 978-3-949534-41-6, April 2026
Preis 20,00 Euro

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Nina Haeberlin
Elsa Oestreicher. Spuren eines (Über)Lebens
Berlin - Theresienstadt - New York

Elsa Oestreicher geb. Herz (1878–1962) konnte mit über 80 Jahren in New York auf ein bewegtes Leben mit Höhen und Tiefen, freiwillig und unfreiwillig gegangenen Wegen, Trennungen, Schmerzen und Neuanfängen zurückblicken, aber auch auf ein Leben, in dem das Kochen immer eine große Rolle spielte: als kleines Mädchen in der mütterlichen Küche, als Ernährungsberaterin und Lehrerin an verschiedenen Berliner Kochschulen. Sie war eine der ersten Frauen, deren Stimme im Rundfunk zu hören war.

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten fand das öff entliche Leben der Jüdin Elsa Oestreicher ein jähes Ende. Es gelang ihr für einige Jahre eine private Kochschule zu führen. Im Herbst 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert, ihr Arbeitsplatz auch hier eine Küche.

Doch Elsa Oestreicher war nicht nur Köchin und Lehrerin. Die über zwei Jahre währende Lagerhaft machte sie zu einer kritischen Chronistin des Ghettos. Sie überlebte den Holocaust und emigrierte 1946 in die USA.

Elsa Oestreichers im Leo Baeck Institut in New York aufbewahrte Gedichte und Tagebuchaufzeichnungen kommen hier erstmals zur Veröff entlichung. Ergänzt um Zeitdokumente ermöglichen sie Einblicke in das bewegte Leben einer beinahe vergessenen (über)lebensstarken Frau.

14,8 x 20 cm, 158 Seiten mit 34 Abbildungen,
ISBN 978-3-949534-27-0, Januar 2025
Preis 20,00 Euro

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Stiftung Mecklenburg (Hg.)
Falk Bersch
Kaufhaus Karseboom
Die Geschichte einer jüdischen Familie

Mit viel Einfühlungsvermögen erzählt Falk Bersch die Geschichte der jüdischen Familie Karseboom. Das mit vielen Fotos und Dokumenten illustrierte Buch zeichnet ihren Weg von Ostfriesland nach Mecklenburg nach, berichtet vom geschäftlichen und gesellschaftlichen Engagement in Wismar, aber auch von Vertreibung, Ermordung, Exil und bitteren Erfahrungen nach 1945. Am Schluss steht ein hoffnungsvoller Blick auf das heutige Erinnern in verschiedenen deutschen Orten, die mit der Familie Karseboom verbunden sind.

Softcover, 15 x 21,5 cm, 202 Seiten mit zahlreichen Schwarz/Weiß-Abbildungen
ISBN 978-3-949534-21-8, August 2024
Preis 14,50 Euro

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Siegfried Türr
Die Frauen um Ernst Moritz Arndt

Im Mittelpunkt des vorliegenden Buches stehen acht Frauen, die im Leben des Dichters und Historikers Ernst Moritz Arndt (1769–1860) eine besondere Rolle gespielt haben. Erzählt wird zunächst von seiner Liebe zu Charlotte Quistorp, mit der er sich 1801 vermählte, und zu Charlotte Bindemann, einer jungen Frau aus dem pommerschen Städtchen Barth. Es folgt die Darstellung seiner Beziehungen zu Elisa von Munck und Amalie von Helvig, die er beide im schwedischen Exil kennenlernte, und zu Johanna Motherby, die im ostpreußischen Königsberg beheimatet war. Weitere Kapitel widmen sich seiner Freundschaft mit den rügenschen Frauen Charlotte von Kathen und Charlotte Pistorius, mit denen er in seiner Bonner Zeit rege korrespondierte, und den gemeinsamen Jahren mit seiner zweiten Ehefrau Nanna Schleiermacher.

Das Buch zeigt den einfühlsamen Arndt, für den Freundschaft und Liebe einen unschätzbaren Wert hatten. Auch gewährt es Einblicke in wichtige Etappen seines Lebens, das Freude und Glück ebenso kannte wie Kummer, Leid und tragische Ereignisse.

12,5 x 22 cm, 174 Seiten mit 12 Schwarz/Weiß-Abbildungen
ISBN 978-3-940677-27-3, August 2020
Preis 16,50 Euro

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